Warum sind CDs und DVDs keine guten Backup-Medien?

CDs und DVDs sind keine guten Backup-Medien (Bildquelle: BigStock-ID-50125877-simpson33)

Im Laufe der Zeit sammeln sich auf dem Computer eine Vielzahl von digitalen Daten an, die aus Sicherheitsgründen regelmäßig gespeichert werden sollten. Dabei sind es nicht nur persönliche Videos oder Fotos, sondern häufig auch geschäftliche Daten, die vor einem Verlust geschützt werden müssen.

Wurden die Medien lediglich auf dem eigenen Computer abgespeichert, und zeigt die Festplatte plötzlich einen Defekt, kann dies unter Umständen dazu führen, dass die persönlichen Datenmengen irreparabel zerstört worden sind. Bei der Sicherung sollte jedoch das passende Medium genutzt werden, um im Nachhinein keine böse Überraschung zu erleben.

Digitale Daten auf CD oder DVD speichern:

Ein Backup der persönlichen Datensätze auf CD oder DVD sollte lediglich erwogen werden, wenn sich der Nutzer von der Archivierung keine lange Überlebenszeit erhofft. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Daten lediglich kurzfristig gespeichert werden müssen. Für eine Langzeitarchivierung eignen sich die Rohlinge derweil nicht. Zwar werden die Hersteller häufig mit einer sehr langen Lebenszeit ihrer Produkte. Allerdings setzt diese Lebenserwartung voraus, dass der Nutzer die Medien optimal lagert. Daran wird es jedoch regelmäßig scheitern, wobei es dem Verbraucher schlichtweg nicht möglich sein kann, die idealen Voraussetzungen zu bieten. Kaum eine Wohnung dürfte durchgängig eine Lufttemperatur von 25 °C und eine Luftfeuchtigkeit von 50 % haben. Dies sind jedoch neben einer lichtgeschützten Lagerung die Grundvoraussetzungen, damit CDs oder DVDs möglichst lange haltbar sind. Zu bedenken ist auch, dass die idealen Lagerbedingungen bereits beim Verkäufer nicht realisierbar sind. Wäre der Verbraucher mithin in der Lage, die utopischen Anforderungen für eine lange Lebenszeit zu erfüllen, haben die Medien jedoch bereits im Geschäft an Lebenserwartung eingebüßt.

Weitere Schwachstellen von CD und DVD als Speichermedium:

Neben der Lagerung steht insbesondere auch die Nutzung einer langen Lebenszeit entgegen, wobei den Verbraucher in der Regel kein Verschulden trifft. Nach der Sicherung werden die Medien häufig von dem Nutzer beschriftet, um das Backup archivieren zu können. Bei der Beschriftung können jedoch kleine Kratzer auf der Unterseite verursacht werden. Diese entstehen, wenn die Scheibe beim Beschriften zu stark belastet wird, wobei die Belastungsgrenze tendenziell sehr niedrig ist. Als Folge der kleinen Risse kann es nunmehr vorkommen, dass die CD oder DVD nicht mehr von einem Wiedergabegerät erkannt wird. Damit ist auch das Backup für den Nutzer unbrauchbar geworden. Aufgrund der sensiblen Anforderungen, die Rohlinge an den Verbraucher stellen, liegt die regelmäßige Lebensdauer entgegen der Herstellerwerbung bei unter zehn Jahren. Dies kann im Einzelfall ausreichend sein, sollten jedoch persönliche Daten, wie zum Beispiel die Bilder der eigenen Hochzeit, dauerhaft archiviert werden, ist dieser Zeitraum jedenfalls zu gering.

Das Backup auf Festplatte – Eine Alternative?

Oftmals werden Festplatten zur Sicherung der eigenen Daten als Alternative verwendet. Allerdings sollten Verbraucher davon Abstand nehmen, ihr Backup auf einer anderen Partition der internen Festplatte zu speichern. Dies ist zwar besser als gar keine Sicherung, bietet aber unter Umständen keinen Vorteil sowie Nutzen. Bei einem irreparablen Festplattendefekt oder nach einem Brand sind regelmäßig nicht nur die Originaldaten, sondern eben auch das Backup vernichtet, da beide Datensätze auf demselben Medium hinterlegt worden sind. Es empfiehlt sich daher, die Datensicherung auf eine externe Festplatte zu übertragen. Vorteilhaft ist die Nutzung aufgrund der variablen Speicherkapazität. Zudem sind die Speichermedien sehr zuverlässig im Hinblick auf Kompatibilität und Schreibgeschwindigkeit. Einmal erstellte Backups können jederzeit durch ein aktuelleres überschrieben werden. Ferner können weitere Datensätze hinzugefügt werden, so dass die externe Festplatte eine flexible Nutzung für die Sicherung digitaler Daten bietet. Allerdings sollte hierbei auch beachtet werden, dass eine externe Festplatte durch das Zusammenwirken verschiedener Bauteile betrieben wird. Somit sind auch hier Schäden von vornherein nicht auszuschließen. Werden externe Festplatten unsachgemäß verwendet, beispielsweise durch die Lagerung neben einem starken Magnetfeld, kann dies zur Unbrauchbarkeit der Platte führen. Ansonsten empfiehlt es sich, die Festplatte regelmäßig mit speziellen Programmen auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Das Programm verrät dem Nutzer, ob die Sektoren Auffälligkeiten zeigen, so dass einem Totalverlust rechtzeitig vorgebeugt werden kann.

Die Sicherung im Netzwerk:

Ein Netzwerk bietet demgegenüber eine ideale Möglichkeit, um die Daten auf mehreren Computern zu verteilen. Alternativ können auch autarke Netzwerkfestplatten eingesetzt werden. Zwar sind Netzwerk Festplatten in ihrer Anschaffung teurer als externe Festplatten, jedoch bieten sie mehr Flexibilität und sind letztendlich günstiger als die Verwendung eines Flash-Speichers. Der wesentliche Vorteil dieser Speichermethode besteht darin, dass nicht nur große Datenmengen archiviert werden können. Vielmehr haben alle Nutzer, die Teil des Netzwerkes sind, Zugriff auf die archivierten Dateien. Insofern ist ein lästiges Übertragen von dem einen zu dem anderen Gerät überflüssig geworden. Ferner können nur Mitglieder des Netzwerkes auf die Backups zurückgreifen, so dass hier gegenüber einer Cloud die Daten nicht freigegeben werden. Zudem bietet die Cloud vergleichsweise geringe Speicherkapazitäten, die oftmals nicht zur Archivierung der eigenen Daten ausreichen. Für welche Sicherung sich der Nutzer letztendlich entscheidet, eine lebenslange Garantie für die Backups bietet aktuell keine Methode.

Bildquelle:
BigStock-ID: 50125877 by simpson33

3 Kommentare

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